16.08.2012
Am 16. August ist der Internationale Bratwurstday und da die Deutschen Olympiasieger und Weltmeister zugleich im Bratwurstbraten sind, widmen wir diesen Blog der Bratwurst und dem dazugehörigen Bratwurstbratgerät.
Ein knackiges Würstchen in der einen, ein kühles Getränk in der anderen Hand, dazu die Sonne im Gesicht. So lieben wir das Leben … Und treten damit fröhlich in die Fußstapfen unserer Vorfahren.
Denn Würstchen essen war schon bei den Babyloniern und Indogermanen schwer angesagt. Und so ist das Wort „Wurst“ dann auch indogermanischen Ursprungs und bedeutet frei übersetzt: Gemengsel. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert auf. In dieser Zeit stellte man in Regensburg auch die erste Würstelbude auf und erfand eine noch heute heiß geliebte Spezialität: die Rostbratwurst. Bekannteste Vertreter sind die Thüringer und die kleinere Nürnberger.
- Bratwürste sind das beliebteste Grillgut der Deutschen
- Pro Jahr essen Deutsche im Schnitt 84 Würste
- Das sind 220 Tausend Tonnen Würste und die aneinander gereiht ergeben eine Kette von der Erde zum Mond und wieder zurück
- Nürnberger wurden 1313 erstmals namentlich erwähnt, Thüringer Bratwürste 1404
- Seit 1613 schreibt ein Kodex Gewicht, Länge und Grundbestandteile der Thüringer Rostbratwurst vor
- Nürnberger stecken im Saitling (Schafsdarm), andere Bratwürste meistens im Schweinedarm
- Der Deutsche grillt im Schnitt sechs Mal pro Jahr
- Deutschland ist der Wurst-Weltmeister: Es gibt hier mehr als 1.500 verschiedene Sorten
- Bratwürste heißen nicht so, weil sie gebraten werden, sondern weil sie mit sogenanntem Brät gefüllt sind
- Odysseus hatte schon eine Art Blutwurst bei seiner Irrfahrt an Bord
- Naturdarm wurde im Lauf der Geschichte nicht nur für Würste verwendet, sondern auch für Gitarrenseiten, Bogensehnen, Kondome und Zeppeline
Na denn, prost!