17.09.2012
Mit einem Besucherrekord ist am Sonntag die documenta 13 zu Ende gegangen.
Hier mal ein paar Fakten:
Besucher: 860.000 – das entspricht einer Steigerung um 14 Prozent oder um 110 000 Besucher gegenüber der documenta vor fünf Jahren.
Der durchschnittliche Gast blieb drei Tage lang in Kassel und somit einen Tag länger als bisher.
Die Zahl der verkauften Dauerkarten: 12.500 – das ist mehr als verdoppelt.
Etwa 150.000 Menschen haben an fast 10.000 geführten Rundgängen teilgenommen – gegenüber 2007 ein Anstieg um 20 Prozent.
Was soll denn jetzt noch kommen? Seid Ihr traurig, lässt Euch das kalt oder kehren wir die Stadt jetzt mal durch und freuen uns auf den Hessentag.
In den letzten Stunden am Sonntag überfiel mich eine riesengroße Wehmut, so ein tiefes Gefühl von Traurigkeit, Depression… egal. Mir ging es richtig mies. Schließlich hatte ich etwa 800 Menschen die d(13) als Companion nahegebracht und selbst wunderbare Einblicke in die Kunstwelt mit Kontakt zu lieben Kollegen, Künstlern und spannenden Besuchern bekommen. Und jetzt? Alles weg, vorbei, verschwunden! Mein ganzes Wissen: wertlos!
Doch seit ich am Dienstag wieder bei meiner normalen Arbeit bin, geht es besser. Schließlich mache ich meinen Job seit Jahren auch echt gern. Und ich werde meine Freundeskreise wieder pflegen. Ja, ich freue mich auf meine “alten” Hobbies: Brettspiele, Tanzen, Bücher , Reisen.
Also auf zu neuen Projekten!